31. Yellow Cup

Gut 17 Jahre nach dem ersten Auftritt der koreanischen Handballer am Yellow Cup haben sie zum dritten Mal den Turniersieg errungen. Jae-Won-Kangs spektakuläre Truppe setzte sich vom 27. bis 29. Dezember 2002 gegen reputierte Nationalmannschaften durch und knüpfte nahtlos an die glanzvollen Vorstellungen in den 80er-Jahren an – auch an der Party danach. Zum vierten Mal in Folge mit dem Ehrenplatz zufrieden geben musste sich die Schweizer Nationalmannschaft, deren letzter Erfolg nun schon 15 Jahre zurück liegt. Eine unerwartetet Startniederlage gegen Griechenland knickte schon am Starttag fast alle Hoffnungen der Schützlinge von Arno Ehret. Dass sie in der Folge Jae Won Kangs Auswahl als einzige einen Punkt abknüpfen konnten und neben Kuwait und Ukraine auch Afrikameister Tunesien bezwangen, änderte nichts am Verdikt: Mehr als zweite Platz lag wieder nicht drin. Der verdiente Lohn für gute Arbeit stellte sich wenig später aber doch noch ein. In den direkt anschliessenden EM-Qualifikationsspielen gegen Lettland, Mazedonien und Bulgarien waren die Schweizer souverän und in den Playoff-Spielen gegen die Türkei ist ihnen erstmals seit langem die Qualifikation für die Europameisterschaft und damit die Rückkehr ins grosse internationale Geschäft gelungen.

Schlussklassement:

K-Sports Team Korea5410117:1019
Schweiz5311100:877
Tunesien5302112:856
Ukraine520398:904
Griechenland520388:914
Kuwait500072:1340

Bester Torschützen:

1. Chi-Hyo Cho (Korea) 37

2. Won-Chul Paek (Korea) 32

3. Alexandros Alvanos (Griechenland) 25

4. Robbie Kostadinovich (Schweiz) 21

5. Oleg Maltsew (Ukraine) 18

6. Jung-Jin Parl (Korea) 17

Prämierungen:

Attraktivster Spieler: Won-Chul Paek /Korea)
Bester Torhüter: Antoine Ebinger (Schweiz)
Beste Schiedsrichter: Leszek und Artadiusz Solotko (Polen)
Fairnesspreis: Ukraine
Publikumspreis: Schweiz
Besondere Verdienste: Herbert Thaler