36. Yellow Cup

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft hat am 36. Yellow Cup kein einziges Spiel gewonnen und abgeschlagen hinter Überraschungssieger Portugal, Titelverteidiger Bosnien-Herzegowina und Topfavorit Tunesien den letzten Platz belegt. Nach der 25:31-Auftaktniederlage gegen Tunesien blieben die von Nationaltrainer Dragan Djukic in pedantischer Art auf die Vorqualifikation für die WM in Kroatien vorbereiteten Schweizer auch gegen Bosnien (26:32) und Portugal (26:29) chancenlos. Ernüchternder hätte die Standortbestimmung des Schweizer Spitzenhandballs nicht ausfallen können. Die Absenzen von Iwan Urisc, Manuel Liniger und eine Verletzung von Andy Schmid hinterliessen zu grosse Lücken. Mehr sei mit dieser Equipe nicht möglich, meinte Djukic hinterher. Sie hätten zu schwankend agiert, manchmal wie Spitzenspieler und manchmal wie Kindergärtner. Die 3600 Zuschauer in der Eulachhalle erfreuten sich vom 28. bis 30. Dezember 2007 an den Leistungen der drei punktgleichen anderen Teams. Dabei legte Tunesien mit einer nicht erwarteten 26:31-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina den Grundstein zum unerwarteten Turniersieg Portugals.

Schlussklassement:

Portugal320192:854
Bosnien-Herzegowina320195:914
Tunesien320184:804
Schweiz300377:920

Beste Torschützen:

Nikola Prec (Bosnien) 21

Adnan Jaskic (Bosnien) 17

Abouar Ayed (Tunesien) 15

Muhamed Toromanovic (Bosnien) 14

Tiago Rocha (Portugal) 23

Prämierungen:

Bester Torhüter: Ricardo Candeias (Portugal)

Attraktivster Spieler: Adnan Jaskic (Bosnien-Herzegowina)

Fairnesspreis: Schweiz

Publikumspreis: Tunesien

Beste Schiedsrichter: Steven Pichon / Richard Thobie (Frankreich)

Besondere Verdienste: Marcel „Cello“ Strassburger