Die Anfangsphase der ersten Partie des zweiten Turniertags verläuft äusserst ausgeglichen und ist von hohem Tempo auf beiden Seiten geprägt. Das schnelle Spiel führt jedoch auch zu einigen technischen Fehlern, die jeweils in schnellen Gegenstössen des Gegners münden. Dennoch stehen vor allem die Torhüter im Fokus, die sich mit mehreren sehenswerten „Big Saves" auszeichnen.
Nach rund 15 Minuten kann sich die Ukraine erstmals etwas absetzen und auf drei Tore Differenz erhöhen, was den nordmazedonischen Trainer zu seinem ersten Timeout zwingt. In der Folge bleiben die Nordmazedonier jedoch in Schlagdistanz und erzielen in der 22. Minute den Anschlusstreffer zum 10:9. Kurz darauf gelingt sogar der Ausgleich – der erste seit dem 3:3 –, doch die Ukrainer stellen innerhalb weniger Minuten erneut den Drei-Tore-Vorsprung her. Zur Halbzeitpause liegt die Ukraine mit 17:13 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel holt Nordmazedonien kontinuierlich auf und geht nach dem erneuten Ausgleich zum 18:18 in der 39. Minute erstmals in dieser Partie in Führung. In der Folge bleibt das Spiel umkämpft, nun jedoch mit leichten Vorteilen für die Nordmazedonier. Die Ukraine findet keinen entscheidenden Zugriff mehr, nimmt beim Stand von 22:26 in der 53. Minute ihr zweites Teamtimeout, kann den Spielverlauf jedoch nicht mehr wenden. Am Ende feiert Nordmazedonien mit dem 26:31 den zweiten Sieg im zweiten Turnierspiel.




