Teilnehmer

Am 47. Yellow Cup trifft die Schweizer Nationalmannschaft auf die gegnerischen Teams von Japan, Tunesien und Portugal. Wir präsentieren die kurz und bündige Vorschau zu den bevorstehenden Gegnern:

Japan

Der Star der japanischen Handballnationalmannschaft steht an der Seitenlinie: Trainer Dagur Sigurdsson übernahm das Amt nach der WM 2017. Der Isländer führte im Jahr zuvor die Deutschen «Bad Boys» zum EM-Titel und soll aus den Japanern einen ernstzunehmenden Kandidaten für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo formen. Dank einer Wildcard rutschte Japan ins Tableau der WM 2019 in Deutschland und Dänemark. Am Yellow Cup wird sich die Mannschaft für dieses Turnier den Feinschliff holen. In den Jahren 2005 und 2006 nahm jeweils die japanische Klubmannschaft Daido Steel am Yellow Cup teil. Für die Nationalmannschaft aus dem Land der aufgehenden Sonne stellt die diesjährige Teilnahme jedoch eine Premiere dar.

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Tunesien

Der amtierende Afrikameister wird 2019 zum achten Mal in Folge an einer WM-Endrunde an den Start gehen. Topspieler der Tunesier ist der 27-jährige Rückraum-Hüne Wael Jallouz, welcher in dieser Saison vom FC Barcelona zu den Füchsen Berlin in die deutsche Bundesliga ausgeliehen wurde. Am Yellow Cup ist Tunesien so etwas wie ein Stammgast. Seit 2001 waren die Nordafrikaner ganze acht Mal in Winterthur zu Gast und konnten dabei dreimal den Turniersieg feiern (2006, 2015, 2016). Auch am 47. Yellow Cup ist Tunesien ein heisser Kandidat auf die grosse Sieger-Treichel.

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Portugal

Auch die Mannschaft von der Iberischen Halbinsel ist am Yellow Cup ein altbekannter und gern empfangener Gast. Neben dem Turniersieg im Jahr 2007 steht ein vierter Platz im Jahr 2016 zu Buche. Portugal stellt eine robuste, ausgeglichene und erfahrene Mannschaft, welche sich in der jüngsten Vergangenheit mit der Schweiz gleich mehrfach auf Augenhöhe gemessen hat. Von den letzten 5 Direktbegegnungen seit 2016 konnte die Schweiz deren 3 für sich entscheiden, die beiden Ernstkämpfe im Rahmen der EM-Qualifikation vor einem Jahr gingen jedoch verloren. Portugal hat die Qualifikation für die WM verpasst und nutzt den Yellow Cup, um sich für die anstehende Qualifikationsspiele für die EURO 2020 vorzubereiten.

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