Tunesien gewinnt knapp gegen Holland mit 30:29

Zu Beginn der ersten Halbzeit sehen die Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Spiel mit wenigen Toren, einigen Treffern an die Torumrandung sowie unterschiedlichste Paraden der Torhüter auf beiden Seiten. So steht es nach zehn Minuten nur 2:2 unentschieden, wobei die beiden Treffer der Tunesier in Form von verwerteten 7-Meter gefallen sind. 

Beidseitig wird häufig der Kreisläufer gesucht oder mit einem einlaufenden Spieler für Verwirrung in der gegnerischen Deckung gesorgt. Einige Spieler können sich so mit Würfen aus der zweiten Reihe oder über die Flügelpositionen in die Skorerliste eintragen.

Die tunesische Nummer 21 Boughanmi Oussama zeigt mit seinen sieben Treffern von insgesamt zwölf seines Teams eine herausragende Leistung. Ebenfalls starke Leistungen zeigen die beiden Torhüter Wassim Helal auf Seiten der Tunesier und Bart Ravensbergen auf Seiten der Holländer mit einer Fangquote Ende Spiel von 43%.

Der Pausenstand lautet 12:13 zu Gunsten von Holland und dies obwohl sie einige Minuten in Unterzahl agieren mussten.

Torhüterwechsel beim holländischen Team: Neu zwischen den Pfosten steht die Nummer 31 Gerrie Eijlers. Die Holländer erwischen den besseren Start in die zweite Halbzeit und gehen mit 20:16 in Front, wodurch sich der Tunesische Trainer zu einem Team Timeout genötigt fühlt in der 39. Minute.

Das holländische Team besticht vor allem als Kollektiv, was auch der Blick auf das Skorerblatt beweist. Viele verschiedene Spieler konnten sich bereits darauf eintragen. In der 43. Minute gelingt Ihnen gar die erstmalige 5-Tore-Führung zum 19:24.

Langsam scheinen die Tunesier wieder Blut geleckt zu haben und kommen wieder auf zwei Tore ran. Der Torhüterwechsel findet nun auch seitens der Tunesier statt und die Nummer 1 Makrem Missaoui greift ins Geschehen ein.

Schliesslich wird es nach 53 Minuten nochmals sehr spannend, denn Tunesien kann bis auf ein Tor zum 25:26 verkürzen. Direkt darauf folgt ein Team Timeout der Holländer, welches aber den Ausgleich zum 27:27 erstmals seit langer Zeit nicht verhindern kann.

Es bleibt spannend für die letzten drei Minuten, denn die erstmalige Führung der Tunesier kurz vor Schluss hält nur ein paar Sekunden, ehe die Holländer wieder ausgleichen. Ein Big Save der Nummer 1 im Tor von Tunesien setzt dem niederländischen Tempogegenstoss in der letzten Spielminute und ausgeglichenem Spielstand ein Ende.

Rund 20 Sekunden vor Schluss holen sich die Tunesier noch einen Siebenmeter, bei welchem Rafik Bacha die Nerven behält und den Siegtreffer zum 30:29 zu erzielen vermag. Den Holländer gelingt in den letzten verbleibenden Sekunden trotz dem dritten Team Timeout kein Tor mehr.

So gewinnt Tunesien die erste Partie nach einer spannenden Aufholjagd mit 30:29 und holt sich somit die ersten beiden Punkte am 48. Yellow Cup.

Bildquelle: Felix Walker

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